Mariate

Einblicke und Ausblicke. Notizen und Gedanken zum Tag

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Der Wasserturm

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Ein Sonntag

Da der innere Schweinehund manchmal größer als ich ist, bin ich froh ihn heute besiegt zu haben. Heißt, ich war zu Fuß  unterwegs. Ich erkunde noch immer mein neues Umfeld und da ich von meinem Fenster auf den Wasserturm in der Havelberger Straße schaue bin ich heute mal dort hoch gelaufen. Nicht einfach gerade zu sondern mit einem kleinen Umweg durch die Schrebergartenanlage. Bis vor einigen Jahren hat dieser Turm noch die Versorgung der Stadt übernommen. Nun hat er ausgedient und wie ich las, soll dort ein kleines Wohngebiet entstehen. Die Pläne standen schon 2013 in der hiesigen Zeitung. Außer dass rund herum viel Baum und Buschwerk entfernt wurde, weist nichts auf eine schnelle Erschließung oder Bautätigkeit hin. Wobei ich gelesen habe, dass es mit den Arbeiten in diesem Jahr noch losgehen soll.

wasserturm

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Am Mittwoch war ich zur Kontrolluntersuchung in der Uniklinik Benjamin Franklin  in Berlin. Ich hatte ein mulmiges Gefühl. Ziepte und piekte es doch in letzter Zeit vermehrt in meinem kranken Auge. Eine gründliche Untersuchung auch mit Fotodiagnostik und Augenultraschall räumte meine Ängste fort. Frau. Professor Joussen gab Entwarnung und zum ersten Mal habe ich einen Termin bekommen der im nächsten Jahr liegt. Hurra, ein ganzes Jahr liegt dazwischen. Zum Augenarzt am Ort brauche ich auch nur noch alle 4 Monate. Leider komme ich am jonglieren mit den verschiedenen Augentropfen zu den verschiedensten Zeiten nicht vorbei. Ich denke das ist das kleinere Übel wenn es mir sonst ganz gut geht. Den Sehverlust von 60% auf dem kranken Auge habe ich, auch wenn es schmerzt, akzeptiert. Ich kann noch vieles machen, auch Autofahren. Ich verzichte aber freiwillig auf Autobahnfahrten. Das ist mir zu schnell und ich fühle mich unsicher beim Überholen. Alles andere Tun geht noch, nur bei bestimmten ungünstigen Lichtverhältnissen muss ich passen.

Das sind die kleineren Übel. Hauptsache ich kann lesen, schreiben am Computer arbeiten und fotografieren. Also die komplizierten Sachen die die Augen leisten müssen.

Federauge

Noch 10 Tage und der Februar ist vorbei. Es beginnt der Frühlingsmonat März und die Gartenzeit. Ich freue mich schon auf alle Gartenfreunde die ich seit dem Spätherbst nicht mehr gesehen habe.

unterschrift marie

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