Mariate

Einblicke und Ausblicke. Notizen und Gedanken zum Tag

cappuchino

19. Februar 2017
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Die richtigen Blogs finden.


Blogs gibt es wie Sand am Meer aber als ich etwas Spezielles, Passendes suchte, habe ich fast das Internet umgegraben und immer war nix für mich dabei. Aus dem Muttiblogalter bin ich schon lange raus. Schminkkurse und Yogakurse will ich auch nicht belegen. Schließlich fand ich einen Blogroll und doch einige Blogs von angehenden und schon vollendeten Seniorinnen. Genau das was ich suchte und dann lief die Sache von allein. Ich fand immer mehr interessante Blogs. Mein Lesezeichenordner füllte sich mit vorerst interessanten Blogseiten. Nach vielem Lesen flogen einige auch wieder aus der Liste raus und somit habe ich nun einen schönen Querbeetbestand von interessantem Lesestoff. Warum schreiben mehr Damen und weniger Herren? Ich schreibe schon länger, habe aber meine Blogs zusammengeknüllt und in den Papierkorb geworfen und beginne von vorn. Mit dem alten Kram wollte ich mich nicht mehr belasten. Hier und da werde ich aber trotzdem Rückschau halten. Ich liebe meinen Gartenblog und jeder darf dort lesen, wie ich dem Unkraut die Ohren lang ziehe. Alles was nicht mit Gärtnern zutun hat kommt hier in die Mariateschublade. Jetzt wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

unterschrift marie

 

8. Februar 2017
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Ich will Frühling.

Ade Geburtstag und wieder bin ich ein Jahr älter.
Das mit der Weisheit übe ich noch.
Das Wetter nervt, ich hatte mich schon auf Frühling eingestellt und nun kommt die Kälte zurück.

Man sieht ja gar nichts mehr………………….

Bumm, was nicht zu sehen ist, ist auch nicht mehr existent. Meine Erfahrung: Man sieht nichts mehr also muss sie gesund sein. Diese Gedankenlosigket kann ich nicht einmal verübeln trotzdem ärgert es mich, weil ich mich überhaupt nicht gesund fühle.
Man sieht nichts mehr, aber ich sehe kaum etwas richtig. Gut, dass der Mensch mit 2 Augen ausgestattet ist. Der ungebetene Gast (Tumor) ist zwar raus aber er hat mich schlapp und etwas hilflos gemacht. Meine Hoffnung ist der kommende Frühling mit seinem Licht, wenn alles wieder erwacht. Ich will laufen ohne mich vorher in eine dicke Jacke zu verpacken. Ich will den Frühling riechen. Warum hat der Winter keinen Geruch? Der Frühling und der Sommer haben einen ganz eigenen Duft. Auch der Herbst hat ihn, unverwechselbar! Und der Winter? Man kann ihn nicht riechen. Höchstens erfreut sehen, wenn es mal frisch geschneit hat. Nee nee, ich bin kein Winterkind. Ich liebe es hell, leider spielt mein geschundenes Auge da nicht mehr mit. Es schreit nach der Sonnenbrille wenn die Sonne scheint. Das nervt mich als "Sonnenbrillengegner" sehr. Vielleicht kommt es ja wieder zu Vernunft. Die letzte OP ist ja auch erst drei Monate her.
Jetzt wünsche ich mir Schneeglöckchen. Sie hatten ihre Blätter schon aus der Erde geschoben aber dicke Schneeflocken haben sie einfach zugedeckt. Jetzt ist der Schnee wieder weg und der Frost lässt sie nun nicht weiter wachsen.

schneeglöckchen Schneeglöckchen vom letzten Jahr.

Bismarkturm

29. Januar 2017
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Winterspaziergang

Der Bismarkturm

Mein Spaziergang führte mich unlängst auf den Trappenberg und zum Bismarkturm. Eine gute Möglichkeit diesen Turm einmal ohne Blattwerk zu fotografieren. Der Turm wurde im Jahre 1905 eingeweiht, zu Ehren des ersten deutschen Kanzlers des Deutschen Kaiserreiches. Oben zieren die Wappen der ostprignitzer Städte, den im neugotischen Stil erbauten Turm. Die großen Quader beherbergen viele Inschriften und Wappen der Adelsgeschlechter und Stifte. Leider war ich noch nicht auf diesem Turm. Seit 1994 kann man ihn wieder begehen.  Ich sollte das wirklich einmal nachholen. Der Anblick über meine kleine Stadt soll von diesem Turm aus sehr schön sein. Dazu werde ich mir aber einen warmen Tag im Frühjahr aussuchen, wenn alles  umher schon grün ist.

 

29. Januar 2017
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Katzenbiss

Der Januar ist fast vorbei und mir fällt die Katzenbissgeschichte von vor zwei Jahren ein. Was war das für eine Aufregung! 
 
Ich denke zurück:
 
Katzenbiss
Der beste Ehemann wollte unseren Kater zum Tierarzt bringen, der arme Kater lahmte stark. Dazu musste er den Kater einfangen. Also mit der Transportbox in den Keller. Ich hörte ziemlich ungewöhnliche Geräusche und dachte er hat den Kater in der Box und der Kater schreit nun. Dann kam das „Geräusch“ stark blutend ins Haus. Der Kater hatte sich gewehrt.Schock, und notdürftig verbunden, ab zum nahen Hausarzt. Der verband die Hände und meinte, sofort ins Krankenhaus zum Notarzt. Er sagte uns sie würden ihn da behalten. Solche Bisswunden von einem Tier können die Hand kosten wenn es nicht richtig versorgt wird.
Wir also in die Notaufnahme. Nach einer kurzen Wartezeit konnten wir in den Behandlungsraum. Eine Schwester hat die Wunden gesäubert. Nach einer langen Weile kam ein Arzt. Den hatte ich nie gesehen. Er schaute sich die Hände an, schrieb und schrieb und meinte nach der Versorgung könnte mein Held wieder heim. Im Nebenzimmer gab es ein Disput mit der Krankenschwester. Ich hörte nur: Bin ich der Arzt oder sie……..
Dann die Entscheidung. Der beste Ehemann muss doch da bleiben. Er erzählte, als er zur Station gebracht wurde kam ihm der Chefarzt entgegen. Dieser schaute sich die Biss- und Kratzwunden nochmals an und mein Katzenbändiger musste noch zum Röntgen. Als er wieder zurück in seinem Krankenzimmer war gab es noch die Instruktion, strenge Bettruhe.

In der Notaufnahme

Ich bin in der Zwischenzeit nach Hause gefahren um für den besten Ehemann Sachen zu packen. Wieder zurück zum KH, war mein “Dompteur” schon auf dem Zimmer. Große Armauflagen links und rechts. Dann bekam er Infusionen mit Antibiotika und Schmerzmittel wurden auch noch verabreicht.
Mein Held ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen. 8 Tage hat es dann doch gedauert. Die kleineren Kratzer und Bisse sind fast verheilt. Die größere Wunde noch nicht aber es sieht schon viel besser aus.
 
Das ist nun 2 Jahre her. Wo ist die Zeit geblieben?
Der Kater und mein Held blieben aber trotzdem beste Freunde. Leider ist der Kater uns im vergangenen Frühjahr weggelaufen, so dass wir jetzt nur noch seine Mutter im Haus haben. Eigentlich wollte ich keine Katzen mehr aber die Katzenmama war eines Tages mit ihren 3 jungen Kätzchen hier und so versorgten wir die "Zugelaufenen". Zwei konnten wir in gute Hände geben. Das kleine schwarze Raubtier ist verschwunden und die Mutter blieb bei uns.
 
 

17. Januar 2017
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Die Natur schläft noch.

Heute stahlt die Sonne. Es ist mitte Januar und die Natur schläft noch unter dem Schnee. Es wird nicht mehr lange dauern und unter der Erde wird das Leben langsam wieder erwachen. Das Licht ist schon ein anderes als im Dezember. Ich warte auf die ersten Winter -und Vorfrühlingsblüher. Auch wir Menschen ziehen uns im Winter etwas zurück und genießen die Wärme unserer Wohnungen. Selbst die Tiere. Wenn ich mir meine zugelaufene Katze so anschaue, denke ich: Wie kann sie nur Tag für Tag verschlafen? Ihre Aktivitäten hat sie auf ein Minimum reduziert. Nur die Vögel balgen im Futterhäuschen um die leckersten Bissen.

Paris

Paris

Ich sollte mal mein Jahrbuch anfangen. Jedes Jahr erstelle ich ein Fotobuch mit den Eindrücken des vergangenen Jahres. Etwas vorsortiert habe ich die Fotos schon und festgestellt, dass das Jahr 2016 doch recht ereignisreich war. Unsere Frankreichtour von Paris bis Tours war da besonders schön. Auch die Gartenzeiten im neuen Garten am Fluss und die Fototour mit der Enkeltochter durch die Ruinen der ehemaligen Heilstätten in Beelitz, dem größten Flächendenkmal Brandenburgs. Dort sind auch viele schöne Fotos entstanden.

Piano

Piano

treppenhaus in Beelitz

Treppe in Beelitz

Zahnarztstuhl

alter Zahnarztstuhl

       

12. Januar 2017
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Die erste Januarwoche.

Das neue Jahr

Nachdem wir zur Jahresschlussandacht, hier in unserer Kirche, waren und das Jahr ganz ruhig und besinnlich noch einmal in Gedanken Revue passieren ließen, fühlte ich mich gestärkt und froh. Ein gutes Essen zu zweit läutete Silvester ein. Um Mitternacht knallte und böllerte es draußen wie nie in unserer kleinen Straße. Als wollten alle Leute den persönlichen und gesellschaftlich- politischen Frust des letzten Jahres einfach wegknallen. Wenn es hilft, könnte ich mit dieser Ballerei meinen Frieden machen.

Frieden, den braucht die Welt am meisten. Für Deutschland wünsche ich mir mehr Standhaftigkeit und Mut, die Dinge anzugehen die wichtig sind. Diktatoren und Aggressoren müssen als solche benannt, und nicht ängstlich umschrieben werden.   Ich persönlich werde Facebook und co, soweit es geht meiden. Nicht jede Nachricht muss mich sofort erreichen und mich erschrecken.

Wir müssen wieder Staunen lernen. Staunen wie kleine Kinder, wenn sie etwas Neues und Schönes sehen. Wir müssen wieder lachen lernen. Wer herzhaft lachen und sich freuen kann, kann kein schlechter Mensch sein.

Das Unglück und die Not anderer Menschen dürfen wir nicht achtlos beiseite schieben aber es darf uns auch nicht beherrschen und uns jeden Mut rauben.

Ich werde dieses Jahr zu meinem Jahr machen, ganz für mich und egal was es bringt. Wer rückwärts geht wird unweigerlich fallen.

 

Auch das noch! Der Hausherr hat "Rücken" und das nicht zu knapp. Der arme Mann tut mir leid. Das neue Jahr fängt also prima an. Sturm und Gebraus ist an den Küsten auch angesagt und die Medien überschlagen sich wieder in Ihren Katastrophenankündigungen. Herbst- und Winterstürme gab es schon immer würde meine mütterliche Freundin sagen. Ich hoffe niemand kommt zu Schaden und wir können noch heute Nacht aufatmen.

Der Sturm hat gewütet und besonders hat es wohl Usedom getroffen. Die Natur zwingt uns immer wieder zu Neuanfängen, es bleibt ein ewiger Kreislauf. In meinem Städtchen scheint die die Sonne und die Nacht hat uns eine leichte und glitzernde Schneedecke beschert. Der erste Schnee in diesem Jahr. Schön sieht es aus, obwohl ich Schnee und Kälte eigentlich nicht mag. Morgen werde ich meinen Helden mal zu einem Spaziergang animieren. Die Rückenprobleme scheinen sich etwas zu beruhigen und da ist  Bewegung nicht das schlechteste Mittel um gesund zu werden.

Mein Kalender sagt mir, die erste Woche im neuen Jahr ist vorüber. Schon! Noch ist er ziemlich terminfrei aber das ändert sich gleich in der nächsten Woche. Da stehen zwei Besprechungen an und ein Geburtstagsbesuch beim Kind. Ein Kalender hat zu Anfang eines Jahres etwas Unschuldiges- und wenn das Jahr vergangen ist, erzählt er Geschichten. Ich hebe meine Jahreskalender immer auf und blättere auch mal darin. Natürlich führe ich auch einen Onlinekalender aber der wird niemals den Stellenwert eines Kalenders haben den ich in den Händen halten kann.

    

Mich erreichte vorgestern eine Mail aus Mexiko. Ein junger Priester, der hier am Ort einmal seinen Dienst versah, ist im Herbst für 4 Jahre nach Mexiko, in die dortige deutschsprachige Gemeinde gegangen. Das war ein erster längerer Bericht seines Schaffens dort und teilweise auch zum Schmunzeln. Ich habe ihn mit Vergnügen gelesen.

11. Januar 2017
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Eine böse Diagnose.

Nachlese aus 2016

Der Sommer gehörte den Enkeln die, wie jedes Jahr, auf der „Omiinsel“ einen Teil ihrer Ferien verbrachten. Ich hatte für Ende August einen Termin beim Augenarzt verabredet und als ich dort war, kam der Schock. Ich dachte an beginnenden grauen Star und die Diagnose die ich nach einiger Aufregung bekam war- "Aderhautmelanom". Also einen bösartigen Tumor im linken Auge. Mein Gefühl kann ich nicht mehr beschreiben. Von Schreck, unfassbar und nicht begreifen war alles dabei.

Wirklich realisiert was da geschah habe ich das erst einige Tage später, als ich in der Uniklinik in Berlin war und dort auch sofort stationär bleiben musste. Es folgte die erste OP, als Vorbereitung auf die Protonenbestrahlung dieses Auges im Helmholtz-Zentrum Berlin.

Drei Wochen später waren dann die Bestrahlungen. Vier, in Folge von 4 Tagen und das Procedere davor war immer sehr unangenehm bis schmerzhaft. Das „Helmholz“ ist übrigens das einzige Zentrum in Deutschland, das diese Art der Bestrahlung am Auge vornimmt.

Dann hatte ich ein paar Tage Ruhe. Die brauchte ich auch um wieder zu mir zu kommen.

Es folgten noch zwei weitere Operationen. Die Adventszeit war ich zu Hause und ziemlich mit den Kräften runter. Ich konnte mich aber gut erholen und habe bis zur vorerst letzten OP im Frühjahr, etwas Zeit. Momentan sieht alles sehr gut aus und ich hoffe, dass dieser „Mistkerl“ nicht schon sein Unwesen im meinem Körper, in Form von Metastasen, getrieben hat. Diese Sorge wird mich von nun an begleiten. Der Sehkraftverlust auf dem Auge ist enorm, aber auch dran habe ich mich fast gewöhnt. 

Weihnachten war dann sehr schön. Die Familie war da und alles verlief ruhig und stressfrei für mich. Nun ist es vergangen dieses 2016, das mir persönlich soviel Aufregung und Ängste aber auch die Zuversicht gebracht hat, dass alles im Leben seinen Plan hat. Ich habe Zuspruch und Freundschaft erfahren, von Menschen von denen ich nicht glaubte, dass ich ihnen wichtig sein könnte. So ist das Leben, würde meine Freundin Lena sagen.

11. Januar 2017
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Über mich

Das bin ich.

Freunde sind mir im Leben sehr wichtig aber ich konnte auch schon immer sehr gut mit mir allein sein.

Ich habe einen großartigen Mann und wir haben mit Freuden und Mühe Kinder großgezogen.

Ich denke viel nach und nehme mich nie wichtig.

Neid, Niedertracht und Lieblosigkeit sind mir ein Gräul.

Ich bin anders, und darin bin ich richtig gut. wink

 

Was noch?

Ich fotografiere, seit ich mit 13 Jahren meinen ersten Fotoapparat hatte, gern.

Wenn mich etwas interessiert dann will ich das auch genau wissen und verbeiße mich bis ichs kann und verstehe.

Ich habe mir ein paar Jahre lang die Welt angeschaut, bis ich sah was ich wollte und habe mich dann anderen Dingen zugewendet.

Ich habe von Grund auf gelernt mit Dreamweaver Webseiten zu bauen aber später meine Freude am Bloggen gefunden.

Einige Blogs habe ich geführt und auch verworfen, nun beginne ich von vorn weil für mich ein neuer Abschnitt im Leben begonnen hat. 

Ihr werdet hier also Wichtiges und Unwichtiges aus meinem Umkreis und Leben finden.

Also, Einblicke und Ausblicke. Notizen und Gedanken zum Tag​.

Warum heiß dieser Blog Mariate?

Weil mein Zweitname Maria ist, und alles was mit Maria zutun hat als Domain vergeben war. Also wurde aus Maria, Mariate.